Der Frühherbst in diesem Jahr glänzt mit viel schlechtem Wetter und anhaltendem Hochwasser. Leider keine guten Voraussetzungen für stabile Fänge. Dementsprechend haben wir derzeit sehr wechselhafte Fangergebnisse. An vielen Tagen sind die Fische nur extrem flach oder sehr tief an den Haken zu bekommen. Die normalen Fangtiefen für diese Jahreszeit zwischen 3 m und 4 m Wassertiefe sind bislang unproduktiv. Hier konnten nur Zufallsfänge realisiert werden. Dennoch mehren sich die Fänge an großen Hechten. Das richtige Händchen bei der Spotauswahl machte oft den Unterschied. Bei den richtigen Bedingungen war auch die Zanderangelei in den Tagesstunden im Strelasund gut. Die Hochwasserphase mochten sie jedoch nicht. Die abendliche Zanderangelei kann sich dagegen sehen lassen.

Die Ostseereviere bieten nach wie vor eine gute Dorschangelei. Auch derzeit sind sie zumeist in respektablen Durchschnittsgrößen zu fangen. Ausgenommen sind Angeltage mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten in den Küstenrevieren. Da konnte es auch schon einmal zäh sein. Insgesamt aber hatten wir ein solides Dorschjahr mit vielen zufriedenen Gästen. Wir sind nun gespannt darauf, wie die neuen Entnahmeregeln für 2020 aussehen werden. Die Entscheidungen darüber sollen Mitte Oktober durch die EU-Fischereiminister in Brüssel fallen. …