Zur Viert sind wir einige Tage nach Padua/Italien geflogen, um dort mit Angelguide Matteo und Enrico von Zetabass auf Schwarzbarsch zu fischen.
Am ersten Tag, so hatten wir es mit Matteo ausgemacht, wollten wir es auf eigene Faust probieren. Mittags nach der Ausgabe der Lizenzen und ein paar Tipps ging es direkt an die Polder etwa fünf Minuten vom Haus entfernt zur Barschjagd.
Da das Ufer am ersten Polder recht dicht bewachsen war wurde das Fischen für uns recht schwierig, trotzdem konnten wir einige Nachläufer und zwei Barsche haken. Um eine richtig gute Strecke zu machen fehlten uns einfach die Gewässerkenntnisse.
Am 2. und 3. Tag sah das schon ganz anders aus. Früh am Wasser slippten wir mit Matteo und Enrico die beiden Bassboote und flogen zu den 1.Hotspots und siehe da, nach ausführlicher Einweisung und Köderabsprache knallte es dann regelmäßig an der Rute. Der ein oder andere aus unserer Truppe musste sich zwar zuerst auf die neuen Techniken (Texas-Rig, Wacky..) einschiessen, aber nach einer weile ging auch dies.
Durch die Bank konnte jeder 10 – 15 Fische landen, die gleiche Menge ging uns in etwa im Drill oder direkt am Boot verloren. Den größten Bass konnte Thomas mit gut 40 cm verhaften. Das wichtigste an den beiden Tagen des Bootsfischens war, das wir die Köder direkt im Schatten des Ufers platzierten. Am besten noch auf’s Ufer drauf und dann möglichst langsam die Kante runter zupfen. Da die Barsche zu dem Zeitpunkt nicht so richtig heiß waren, war die unbebleite Wacky-Methode die Erfolgreichste. Die meisten und mit Abstand größten Fische konnten so gelandet werden. Außer Thomas 40ger Barsch, er wurde auf einem Crank verhaftet.
Wer selbst mal zu Matteo fliegen möchte um dort auf Bass zu fischen, dem empfehle ich sein Haus in Arqua’ Petrarca (Padua) mit zu buchen. Ein Traumhaus im Gebirge gelegen mit einer wunderschönen Aussicht.
Hier noch mal ein Dankeschön an Matteo und Enrico für ein paar geniale Tage.
 
More close to the bank
Gruß Helmut