Der Temperatureinbruch der vor kurzem noch vom nahenden Winter kündete, hat die Angelei in den rügenschen Bodden und im Strelasund zu einer schwierigen Angelegenheit werden lassen. Selbst für die Profis stellten diese Umstände noch Tage danach eine große Herausforderung dar. Attacken auf Kunstköder bei den Räubern auszulösen, war äußerst schwierig. Nur wenige Bisse in ganz kurzen Fressfenstern und diese auch noch sehr zart, machten gute Fangquoten unmöglich. Wer hellwach war und die zarten Bisse parieren konnte, wurde jedoch oftmals mit guten Fischen belohnt. Der Mut, die großen Köder einzusetzen, zahlte sich dabei aus. Wir wollen hoffen, dass die allgemeine Aktivität der Raubfische noch einmal Fahrt aufnimmt und uns in den nächsten Wochen noch ein paar spannende Angeltage mit zünftigen Herbstfischen schenkt.

Ihre MASTER GUIDES
Jörg Dobke & Robert Scholtz