Der Spätherbst glänzt seit Wochen mit katastrophalem Wetter. Entweder es stürmt, es regnet oder besser noch – es schneit. Es brauchte immer wieder kleine Angelwunder, um an den Fisch zu kommen. Der Luftdruck hüpft munter hoch und runter. Wäre ich ein Fisch würd ich wohl verzweifeln. Und dennoch, trotz der unwirtlichen Bedingungen, lassen sich in den Boddenrevieren vor allem aber im Strelasund immer noch kapitale Fänge realisieren. Dank unserer Boote lässt sich auch ein Katastrophenwettertag ganz gut überstehen. Die Angeltage sind zwar oft zäh, …

… hat man aber die Fresszeiten der Zielfische und die richtigen Spots raus, geht’s nicht selten ordentlich zur Sache. Wer die Nerven behält gewinnt! Man muss dann schnell sein, denn so überraschend wie es beginnt ist es spätestens eine Stunde später wieder vorüber. Ein bis zwei Fressphasen bestimmen den Tagesverlauf. Das Wasser ist auf Grund der sinkenden Temperaturen sehr klar. Dadurch ist auch die Nachtangelei interessant und bringt regelmäßig gute Zander aber auch Hechte. Die Hechtbisse kommen im Moment sachte aber dennoch kraftvoll und zeigen wie agil sie noch sind. Wer die überraschenden Attacken pariert hat gute Chancen auf seinen Ausnahmefisch. Bei den vorherrschenden Windstärken ist es oft wie beim Hochseeangeln auf der Ostsee. Gott sei Dank sind unsere Angelboote dafür konzipiert. Wir hoffen, dass sich das Wetter etwas beruhigt, denn dann haben wir zweifellos Bestbedingungen für das Hechtangeln. Für den Fall das wir einen milden Winter bekommen erwarten uns noch einige Sternstunden mit großen Hechtködern auf Kapitale. Wir freuen uns darauf.
Ihre Master-Guides für Bodden, Strelasund und Ostsee
Jörg Dobke und Robert Scholtz.