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Bodden und Ostsee liefern derzeit eine mäßig bis gute Angelei mit vielen interessanten Angeltagen. Naturgegeben sind auch die ersten herbstlichen Schlechtwetterfronten mit viel Wind über Rügen hinweggezogen. Die Wassertemperaturen fallen zunehmend. Hecht & Co stellen sich auf die kältere Jahreszeit ein. Sie passen ihren Rhythmus und das Fressverhalten den sich verändernden Bedingungen an. Für die Hechte macht sich der Futterfisch rar, was uns Angler sehr entgegenkommt. …

… Die Jahreszeit und der etwas rückläufige Fischbestand erfordern nun ein großflächigeres Absuchen interessanter Gewässerbereiche beim Drift- und Vertikalangeln, mehr Platzwechsel beim Angeln vor Anker und eine möglichst hohe Wurfintensität. Zuletzt brachte häufig die flache Angelei die besten Ergebnisse. Das Fischen in tieferen Gewässerbereichen funktionierte nur bedingt und nur an ausgewählten Plätzen. In den typischen Herbstangeltiefen konnten nur hier und Treffer gelandet werden. Es muss im wahrsten Sinne des Wortes „tüchtig“ geangelt werden. Die Fänge fielen sehr unterschiedlich aus. Zwischen einem und zehn Fischen war alles dabei. Auch ein Schneidertag bleibt mal nicht aus.